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REITZE TEC 2011



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Absperrklappen

Die Absperrklappe ist eine Armatur zur Unterbindung der Strömung eines Fluids in Rohrleitungen. Der Platzbedarf einer Klappe ist dabei nicht viel größer als der Rohrquerschnitt.

Bei der Absperrklappe wird der Durchfluss durch eine drehbare Scheibe im Strömungsquerschnitt verändert. Bei voll geöffneter Klappe ist die Scheibe parallel zur Strömungsrichtung ausgerichtet. Um Stoßbeanspruchungen zu vermeiden, müssen Absperrklappen dicht absperren und so schließen, dass die Geschwindigkeit nicht schlagartig Null wird.

Die Betätigung der Absperrklappe erfolgt entweder von Hand (Handhebel oder, bei größeren Nennweiten, Handrad mit Getriebe), elektromotorisch (Schneckenradgetriebe) oder per hydraulischen/pneumatischen Antrieb.

Man unterscheidet, je nach Dichtungsmaterial, zwischen weichdichtenden Absperrklappen (Elastomere; Polymere, z.B. PTFE) und metallisch dichtenden Absperrklappen.

Weichdichtende Absperrklappen werden in Nennweiten von bis zu mehreren Metern und niedrigen Nenndruckstufen, in der Regel bis max. 16 bar ausgeführt und sind für Temperaturen bis max. 200 °C geeignet. Metallisch dichtende Absperrklappen werden in Nennweiten von bis zu zwei Metern und Druckstufen bis 200 bar ausgeführt. Der wesentliche Vorteil besteht in der extrem guten Verwendbarkeit bei sehr niedrigen und sehr hohen Temperaturen.

Sie brauchen Hilfe bei der Auswahl der optimalen Absperrklappe?

Rufen Sie uns an und lassen Sie sich von unserem technischen Innendienst kompetent beraten.
(Bereich Absperrklappen: Michael Mansch, 0421/5253-520)

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