Ultraschallgeräte für den industriellen Einsatz
Werden konventionelle Homogenisatoren, hydrodynamische Mischer und Rührwerksmühlen durch Ultraschalltechnik und den damit einhergehenden Kavitationsprozess ersetzt, so werden damit zwei Vorteile erzielt: Der Prozess wird kostensparender und zugleich umweltfreundlicher. Die verschiedenen Ultraschallanwendungen haben sich in den letzten zehn Jahren aus einer Entwicklungstechnologie entwickelt. Bis heute wurde Ultraschall zu einer vollständig industriellen Prozesstechnologie weiterentwickelt. Hohe Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit ebenso wie geringe Wartungskosten und eine hohe Energieeffizienz machen Ultraschall zu einem vielversprechenden Konkurrenten etablierter Geräteausrüstungen für das Behandeln von Flüssigkeiten. Denn Kavitation - der Basiseffekt des Ultraschalls - ermöglicht es, neue Ergebnisse bei biologischen, physikalischen und chemischen Prozessen zu erzielen.  Während Ultraschall mit niedriger oder hoher Frequenz hauptsächlich für Analysen, nicht-zerstörende Tests und akustische Abbildungen eingesetzt wird, so wird hochintensiver Ultraschall für das Behandeln von Flüssigkeiten, wie z. B. das Mischen, Emulgieren, Dispergieren, Deagglomerieren und das Desintegrieren von Zellen durch das Deaktivieren von Enzymen, genutzt. Werden Flüssigkeiten mit hoher Intensität beschallt, erzeugen die Schallwellen im flüssigen Medium alternierende Hochdruckzyklen (Kompression) und Niederdruckzyklen (Rarefaktion), deren Schwingungsrate von der Frequenz abhängt. Während eines Niederdruckzyklus bilden die hochenergetischen Ultraschallwellen kleine Vakuumblasen oder Hohlräume in der Flüssigkeit. Erreichen diese Blasen ein Volumen, bei dem sie keine weitere Energie absorbieren können, platzen sie während eines Hochdruckzyklus. Dieses Phänomen wird als Kavitation bezeichnet. Während der Implosion werden lokal sehr hohe Temperaturen (ca. 5000K) und Drücke (ca. 2000bar) erreicht. Zudem entstehen durch die Implosion der Kavitationsblasen Flüssigkeitsstrahlen mit Geschwindigkeiten von bis zu 280m/s.  Unser neuester Partner, die Hielscher Ultrasonics GmbH aus Teltow, unweit von Berlin, entwickelt und produziert Ultraschallgeräte zur Beschallung jeglicher Flüssigkeitsvolumina, von einigen Mikrolitern bis hin zu hunderten von Kubikmetern pro Stunde. Hielscher Industrie-Ultraschallgeräte sind leistungsstark, effizient und zuverlässig. Sie sind so gebaut, dass sie auch bei hoher Belastung in der Industrie durchgängig betrieben werden können. Mit bis zu 16kW pro Gerät ist Hielscher der führende Ultraschallhersteller für Prozessanwendungen bei Flüssigkeiten in der Industrie, so wie beispielsweise für das Dispergieren & Mahlen von Pigmenten in Farben oder Tinten, für Rezepturen in Hochleistungsbeschichtungen mit Nanomaterialien, bei der Herstellung von Biodiesel oder der Haltbarmachung von Lebensmitteln und Getränken. Hielscher Ultraschallgeräte verbrauchen weniger Energie als die herkömmlichen mechanischen Systeme und erreichen gleichzeitig höhere Prozessergebnisse. Durch einen Wechsel zu einem Ultraschallsystem ergibt sich eine deutliche Energieersparnis, die, besonders über einen längeren Zeitraum betrachtet, zur Kostensenkung des Prozessablaufes beiträgt. Mit dem Einsatz von hocheffizienter Hielscher Ultraschallausrüstung in Ihrer Produktion können auch Sie Ihren Energiebedarf im Vergleich zu herkömmlichen Mischtechnologien und anderen Ultraschallgeräten reduzieren. Die Systeme lassen sich bezüglich ihrer Ultraschallleistung und des Erweiterungszubehörs individuell auf Ihre Ansprüche abstimmen. Gerne besuchen wir Sie vor Ort um mit Ihnen das ideale Konzept zur Umsetzung einer ultraschallbasierten Lösung in Ihrem Produktionsprozess zu erarbeiten! Ihr Ansprechpartner: Herr Frank Köhler - Vertriebsleiter Außendienst - 0175 / 26 39 20 5 Besuchen Sie www.hielscher.com für ausführliche Informationen und Anwendungsmöglichkeiten.
|